Nachdem Oberbürgermeister Nino Haase und Baudezernent Ludwig Holle den aktuellen Stand bei der Entwicklung neuer Baugebiete in den Stadtteilen Hechtsheim und Ebersheim in einem Pressegespräch vorgestellt haben, erwartet die SPD Hechtsheim nun auch eine umfassende Unterrichtung der Ortsbeiräte. „Das ist ein großes Projekt, das für den Stadtteil große Veränderungen mit sich bringen wird“, sagte das Hechtsheimer Stadtratsmitglied Ylva Dayan. Sie ist auch Fraktionssprecherin im Ortsbeirat. „Die lokale Politik sollte mehr wissen und besser eingebunden werden. Über die Medien zu informieren, reicht nicht. Jetzt muss mehr kommen.“
Mainz sei eine attraktive Stadt, in die es viele Menschen ziehe, so Dayan weiter. „Das ist ein Kompliment für Mainz, Wirtschaft und Gesellschaft werden dadurch stärker. Gleichzeitig ist es eine Herausforderung für Mainz, denn die Menschen müssen gut und bezahlbar wohnen können.“ Ein gut geplantes neues Wohngebiet könne die Herausforderung lindern, der viele Menschen auf dem Wohnungsmarkt ausgesetzt seien. „Polizistinnen und Lehrer, Krankenpfleger und Wissenschaftlerinnen, Pilotinnen und Müllwerker, Busfahrerinnen und Ingenieure, Ärztinnen und Gewerbetreibende – sie und viele andere wollen für sich und ihre Familien bezahlbare Wohnungen. “
Das Hechtsheimer Ortsbeiratsmitglied Jan-Dustin Kley erinnerte daran, dass Oberbürgermeister Haase bei seinem Besuch im Ortsbeirat am 8. Mai 2024 von einem „integrierten Stadtteilkonzept“ gesprochen habe. „Der Verkehr sowie die Schulen und Kindergärten brauchen dabei besondere Aufmerksamkeit“, erklärte Kley. Weiter unterstrich er die Beteiligung der Öffentlichkeit an dem weiteren Entwicklungsprozess. „Demokratische Transparenz ist ein Muss.“
Neue Baugebiete eröffnen aus Sicht des Ortsbeiratsmitglieds Klaus Euteneuer die Möglichkeit, die Planung und deren Umsetzung mit Blick auf Klimafreundlichkeit, Ressourcenschutz und Energieeffizienz zu optimieren. „Ein solches Gebiet könnte ein Beispiel für Nachhaltigkeit werden. Man muss es nur wollen.“
