SPD Mainz-Hechtsheim gedenkt Opfern des Nationalsozialismus – entschlossener Kampf gegen Antisemitismus

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Millionen Menschen sind im Dritten Reich der Nazidiktatur zum Opfer gefallen. Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Oppositionelle und solche, die aktiv Widerstand gegen Hitler und das Naziregime leisteten, Angehörige bestimmter religiöser Gruppen und Ethnien und viele weitere Personen. Auch im Stadtteil Mainz-Hechtsheim. Am 9. November, der an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 erinnert, hat die SPD Mainz-Hechtsheim wie bereits in den vergangenen Jahren mit mehreren Mitgliedern an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine putzen“ wurden an insgesamt sieben Standorten (inklusive Stolperschwelle am Standort der früheren Hechtsheimer Synagoge) Stolpersteine geputzt und Kerzen sowie Rosen als sichtbares Zeichen des Gedenkens niedergelegt.


Tobias Heger, Vorsitzender der SPD Mainz-Hechtsheim erklärt hierzu: „Das Recht von Menschen, ihre Religion und ihren Glauben unversehrt und ohne Angst ausüben zu können, ist für uns als Hechtsheimer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit jeher nicht verhandelbar. Gestern, heute und auch morgen nicht.“ 


Ortsbeiratsmitglied Jan-Dustin Kley: „Der 85. Jahrestag der Reichspogromnacht sowie das abscheuliche Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023, dem eine vierstellige Anzahl an Menschen jüdischen Glaubens zum Opfer fiel, mahnen uns gleichermaßen zu entschlossenem Kampf gegen Antisemitismus.  ‚Nie wieder‘ muss heißen, dass Menschen jüdischen Glaubens in Hechtsheim, in Mainz und im ganzen Land gut und sicher leben können.“