Die SPD Mainz-Hechtsheim sieht sich in ihrem Engagement für eine weitere Anbindung des Stadtteils an die Straßenbahn bestätigt. „Wir treten für eine effiziente, zukunftsorientierte Mobilität ein, die die Bedürfnisse der Menschen in den Blick nimmt“, erklärte das Hechtsheimer Stadtratsmitglied Ylva Dayan. „Die Straßenbahn gehört zu den Verkehrsmitteln, die verglichen mit Bussen deutlich bequemer zu nutzen sind und viel höhere Kapazitäten vorhalten. Vernünftig geplante Linien bieten einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen. Die Mainzelbahn hat dies beispielhaft gezeigt. Man darf zuversichtlich sein, dass die jetzt vorgelegte Vorzugsvariante für eine Linie zur Universitätsklinik und in die weitere Oberstadt sowie in die Stadtteile Weisenau und Hechtsheim ähnliche Ergebnisse bringt.“
Das Hechtsheimer Ortsbeiratsmitglied Klaus Euteneuer begrüßte den Vorschlag, die neue Linie in zwei Äste aufzuspalten und damit auch Hechtsheim anzubinden. „Viele in Hechtsheim wissen die Vorteile der Straßenbahn zu schätzen, denn sie können sie seit langem schon nutzen“, erklärte Euteneuer. „Die neue Linie wird weitere einwohnerstarke Bereiche des Stadtteils erschließen. Das erhöht die Lebensqualität in diesen Bereichen.“
Mit Blick auf die Erarbeitung der Vorzugsvariante betonte das Ortsbeiratsmitglied Jan-Dustin Kley die enge Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. „Die vorgelegte Variante ist nicht allein das Ergebnis verkehrstechnischer Überlegungen der Fachleute, sondern auch das Ergebnis einer intensiven Öffentlichkeitsbeteiligung. Ich bin zuversichtlich und ich erwarte auch, dass diese Beteiligung im weiteren Planungsprozess eine Fortsetzung findet. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Verwirklichung des Projekts.“

